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"Die Perle der Altmark"

Rademin/Ladekath/Ortwinkel

Rademin mit seinen Ortsteilen Ladekath und Ortwinkel umfasst eine Fläche von 14,14 km², zählt 240 Einwohner und liegt südöstlich zirka 15 Kilometer von der Kreisstadt Salzwedel. Rademin wurde wahrscheinlich während der slawischen Siedlungsperiode in der Zeit vom 6. bis 9. Jahrhundert gegründet, worauf der slawische Ortsname hinweist. Der Ort wird erstmals 1285 urkundlich erwähnt und bedeutet soviel wie „Wohnort der Familie Radom“. Bereits 1502 wird eine Windmühle erwähnt, die heute leider nicht mehr vorhanden ist. Zu Sehenswürdigkeiten zählt die mit efeubewachsene Feldsteinkirche und die restaurierte Friedhofsmauer. Schützenswert ist ein sehr schöner Altbaumbestand mit 130- bis

150-jährigen Eichen, der sich am Eingang des Kirchhofs befindet. Uralte Lindenbäume säumen die aus Kopfstein gepflasterte Dorfstraße. Zwischen Rademin und Ladekath befindet sich ein kleiner Park mit einem wunderschönen alten Baumbestand aus Stieleichen, Rotbuchen, Kastanien und Ahorn.

Ladekath wurde erstmals 1304 erwähnt, wurde 1375 Ladekate genannt, ist in Nord-Süd-Richtung angelegt und hat eine Durchgangsstraße mit viel Freiraum an beiden Seiten. Ein 80-jähriger Lindenbestand entlang der Dorfstraße verschönert das Dorfbild. 120- bis

150-jährige alte Eichen und Kastanien zieren den Eingang des Friedhofs. Die Kirche, die im einfachen Baustil aus Feldsteinen errichtet wurde, steht südlich des Dorfeingangs, umgeben mit einer Friedhofsmauer aus Feldsteinen und üppiger Eingrünung. Eines der ältesten noch gut erhaltenen Häuser im Ort ist das Wohnhaus neben der jetzigen Gaststätte mit überdachter Freitanzfläche. Eingravierte Schriften und Zahlen benennen das Jahr 1818.